2015 – Irgendwie ohne Titel

Natürlich könnte ich viel drüber schreiben, irgendwas poetisch abgehobenes oder was provokantes, damit es auch jemand liest. Es müssen aber gar nicht viele lesen, ich muss es eigentlich nur schreiben und dringend loswerden und leise in die Welt rausschreien.
Mein letzter Eintrag (https://derkleinekeks.wordpress.com/2015/01/15/anti-suicide-note/) ist schon einige Monate her, damals war ich sehr euphorisch, alles war perfekt und ich dachte…das wird mein Jahr. Dachte ich bis 2013 immer, war auch immer so, es war immer besser als das letzte. 2014 nicht, da hatte ich viel von der letzten Beziehung zu verarbeiten, wusste ich vorher schon und war dann auch so. Deshalb dachte ich…2015 wird’s wieder, ich habe Freunde, eine Wohnung, einen Job, alles toll, ich kann alles ausprobieren und machen und tun wie ich lustig bin.
Spoiler: 2015 wurde es nicht. Es kommt noch ein Drittel dieses Jahres, aber den Durchschnitt kann wohl nichts mehr rausreißen.

Ich habe mit diesem Blog schon mal begonnen, aber nach 4 Din A4-Seiten aufgehört, weil ich noch mindestens 75% von dem, was ich schreiben wollte vor mir hatte. Ich versuche es kürzer werden zu lassen. Ich habe mich entschieden es zu veröffentlichen obwohl ich weiß, dass es jeder lesen kann und sicher auch viele werden, die ihn kennen. Aber ich muss es loswerden, es brennt in mir seit der Trennung, ich wälze es Satz für Satz täglich herum und das wird erst aufhören, wenn es raus ist. Seit er mich als größten Fehler seines Lebens bezeichnet hat, bin ich ihm meiner Meinung nach aber keine Zurückhaltung mehr schuldig. Natürlich kann dadurch jetzt auch von seiner Seite aus was dazu kommen, ich stehe aber öffentlich zu allem, was ich zu ihm gesagt und für ihn getan habe. Natürlich war ich kein Engel und habe viel falsch gemacht und Dinge gesagt, die ich nachher bereut habe. Aber wenn es wahr ist, stehe ich auch dazu, ich halte nichts davon meine Fehler verstecken zu wollen. Jeder macht welche und das ist nur menschlich, da kann ich auch mit den Konsequenzen leben. Den gesamten WhatsApp-Verlauf und damit wohl mehr als die halbe Beziehung habe ich noch schriftlich und gebe jederzeit Screenshots und unzensierte Auszüge raus, wenn es tatsächlich notwendig sein sollte um meine Aussagen zu belegen.

Einige, die das lesen, werden ihn kennen, einige wissen nicht, wer es ist, letzteres wird und soll auch so bleiben. Da es um meine Gefühle geht, ist Objektivität natürlich nicht gegeben. Ich denke schlecht über ihn, wenn ihr ihn also kennt und glaubt, dass euch das in eurer Meinung beeinflussen könnte und ihr das nicht wollt: Lest es nicht. Ihr wart nicht mit ihm zusammen und habt es hoffentlich auch nicht vor, weshalb er für und zu euch ein ganz anderer Mensch sein kann und es hoffentlich auch ist.

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Es war nur kurz, hat mir aber so viel genommen wie keine meiner Beziehungen davor. Schon vor der Beziehung, schon nach drei Tagen intensivem Schreiben hatte er mich so weit, dass ich meine Freunde für ein Verhalten verurteilt habe, das ich vorher sehr geschätzt und auch geteilt habe. Mich selbst dafür natürlich auch, ich war schlecht und es kaum wert, dass er sich mit mir beschäftigt. Nach anderthalb Wochen Schreiben habe ich nach 8 Jahren das erste Mal wieder ernsthaft an Selbstverletzung als einzige „Lösung“ gedacht und es wenige Wochen später auch gebraucht, weil er mir das Vertrauen zu fast allen Menschen genommen hatte, denen ich vorher immer geglaubt habe, dass sie mir nur Gutes wollen. Er hat es geschafft mich davon zu überzeugen, dass alle, die mir wichtig waren und die ich meine Freunde nannte, hinter dem Kontakt zu mir nur ihren eigenen Vorteil sehen. So wie er es im Kontakt zu seinen Freunden tut. Aber nein, nach eigener Aussage hat er ja gar keine Freunde, nur austauschbare Bekannte. Was er durch sehr eindrucksvoll abwertende Meinungen und Lästerattacken über sämtliche Menschen, deren Namen ich jemals von ihm gehört habe und die ich danach lieber nicht mehr kennenlernen wollte, bewies. Dadurch fühlt man sich besonders. Die Einzige, die wirklich wichtig und gut ist. Die Einzige…was so besonderes, so jemand, den man im Leben nur einmal findet und mit dem plötzlich alles anders ist, bei dem man spürt, dass er schon immer gefehlt hat…sagten wir uns oft. Seine Worte waren immer „fucking special“…das hat er der Frau vor mir auch erzählt, die er noch besucht hat als das mit mir schon begann. Und der Frau davor auch, der es sogar sehr schlecht ging, weil das mit mir so nah war, nur wenige Wochen dazwischen und die nicht mal was von ihrer Überschneidung mit der zwischen uns weiß. Und den beiden, die er im Sommer davor über Monate gleichzeitig hatte, auch. Eine hat es sogar noch von ihm gelesen (danke für die Screenshots…ich hätte es selbst jetzt noch nicht geglaubt) während wir schon Kontakt hatten. Wie special ist jemand, wenn es in den acht Monaten davor (mindestens) vier gab, die es genau so sind?

Zwei der vier Beziehungen in den wenigen Monaten vor mir gab es für ihn nie, so dass er mir auch nicht davon erzählen musste, ich habe sehr viel erst nachher erfahren. Die anderen beiden waren auch keine Beziehungen, sondern nur wenige, nicht ernst zu nehmende Treffen. Und die Frauen wollten ihn schließlich alle von sich aus, er wollte das ja alles nie, genau so wie er es nicht wollte, dass ihm während der Beziehung ständig von neuen offensichtliche Angebote gemacht wurden (ja, ich kenne die Nicknamen, inzwischen auch die der meisten Frauen aus den zwei Jahren vor mir…und es sind so viele und u.a. auch mir so gut bekannte Accounts, dass ich Twitter sehr oft sehr gehasst und überlegt habe meinen Account zu löschen). Außerdem war da dieses Wort „beliebig“, umgangssprachlich wohl als „Schlampe“ zu übersetzen, das er sehr gerne benutzt hat um meine Vergangenheit zu beschreiben. Was mein Selbstwertgefühl jedes Mal mit Messern attackiert hat, entsprechend habe ich reagiert. Es ist schon etwas lustig, dass gerade er, der so Wert auf Exklusivität legt, das von sich auch behauptet einzuhalten und mir das Gegenteil vorwirft, allein nur in den Monaten davor schon mehrere sich überschneidende und ständig wechselnde Frauen hatte, während ich das gesamte Jahr vor ihm keinen Sex hatte.

Nun. Alle anderen waren böse…wollten mir nichts Gutes. Ich durfte mit niemandem über die Beziehung reden, konnte angeblich keinem vertrauen. Außer ihm. Ich bin ein sehr beeinflussbarer Mensch, oft viel zu naiv, das weiß ich seit Jahren. Und ich habe ihm dennoch geglaubt. Alles was er sagte, habe in jeder seiner Launen das Gute gesucht, mir sein Verhalten selbst erklärt und es entschuldigt. Sogar nach dem blauen Fleck, der nicht beim Sex sondern im Türrahmen beim Streit entstand, habe ich noch daran geglaubt, dass ich ihn ändern kann, anders als Millionen Frauen vor mir mit solchen Männern. „Ja, sie sagen alle, dass man sie nicht ändern kann, aber…ich kann das natürlich doch. Und ihn…ich meine…es ist doch er, er ist doch keiner dieser Männer.“ Und er hat sich ja auch geändert, er hat tatsächlich von mir kritisierte Dinge verändert und ist auf mich eingegangen…bis am Tag darauf ein neues Problem erschien. Vielleicht war ich deshalb sogar noch…abhängiger? dümmer? als alle anderen, weil ich es genau wusste und gesehen habe und es trotzdem geglaubt habe.
Ich habe das Wort „Entschuldigung“ in den Monaten zu ihm dutzendmal häufiger gesagt als vorher in meinem gesamten Leben. Nach wenigen Wochen habe ich angefangen aufzuschreiben worüber und warum wir uns streiten, weil es mir so ungewöhnlich häufig vorkam und ich als sehr harmoniebedürftiger Mensch mich sonst nie wirklich mit anderen streite. Schriftlich hatte ich dann und habe ich natürlich immer noch, dass es im Durchschnitt jeden zweiten Tag war, fast immer mit einem Fehltritt meinerseits begann (u.a. mich bei ihm nicht für eine Bemerkung von einem meiner Freunde zu entschuldigen oder ihm morgens erst zu schreiben nachdem ich schon getwittert hatte oder ihm nicht zu schreiben, obwohl ich Bahn gefahren bin und damit Zeit dafür hatte – ich hatte also andere Prioritäten als ihn, „darauf kann man keine Beziehung aufbauen“ – WTF?!) und erst endete, wenn ich weinend meinen Standpunkt so umformulierte, dass er zu seinem passte. Nach zwei Wochen Kontakt, noch bevor wir zusammen waren, brach ich das erste Mal psychisch zusammen wie ich es vor einem Jahr mit starken Depressionen (falsche Pille) das letzte Mal tat. Das tat ich danach jede Woche mindestens einmal, es äußert sich bei mir in einem Abend voller Selbsthass und stundenlangen Heulkrämpfen und ein bis zwei Tagen eingeschüchtertem „angeschossenes Reh“-Verhalten. Meine Kollegen sprachen mich schon eine Woche nachdem wir zusammen kamen darauf an, dass ich mich merkbar verändert hätte, besonders meine Körpersprache. Die einzigen Momente in denen sie mich noch lächeln sahen, waren die in denen ich von ihm erzählte. Eigentlich war das Einzige, was ich außer arbeiten noch tat, von ihm schwärmen. In wenigen Wochen war ich von der vorlauten, durchaus selbstbewussten Frau zum schüchternen, leisen Mäuschen ohne Selbstwertgefühl geworden, das sich nur noch neben ihm getraut hat wirklich mit anderen zu sprechen. Nach der Trennung habe ich inzwischen von fünf Freunden gehört, dass sie sich ernsthafte Sorgen um mich gemacht haben, aber nichts tun konnten, weil ich den Kontakt zu allen einschlafen ließ und nicht mehr antwortete. Selbst meine seit Jahren beste Freundin habe ich während der gesamten Beziehung nicht ein Mal getroffen. Es passte einfach immer nicht, dachte ich. Ich glaube es hätte nie wieder gepasst und ich hätte es nicht mal bemerkt. Ich hätte mit ihr ja auch nicht über die Beziehung reden dürfen und sonst hatte ich keine Interessen mehr. Bei einem kritischen Blick von ihm hätte ich schon alles andere sofort gelassen und es blieb ja nie nur bei einem Blick…es war immer direkt eine Szene mit Tränen und Wut und mit dem in Frage stellen der Beziehung…alle zwei Tage. Das zermürbt so unfassbar schnell.

Es war für mich keine Beziehung und das Schlimme ist: Das wusste ich von Beginn an und ich habe nichts dagegen getan. Es war eine Sucht, er war eine Droge. Ich war mehr als verliebt, mein Hormonlevel in alle Richtungen war derart zerstörerisch hoch (oder niedrig?), dass ich mich schlecht damit gefühlt habe, ich war abhängig und wusste das. Aber es wurde alles eingepackt in die rosa Wattebäuschchen und in die ganzen süß verliebten Dinge, die wir uns gesagt haben und ich habe das schlechte Gefühl in mir überschrieben mit unzähligen Nachrichten an ihn. Und die Antworten kamen sofort. Keine zwei Stunden ohne tiefste Liebesbeteuerung oder einen die Beziehung fast beendenden Streit. Wir hatten durchgehend Kontakt. Wenn ich es tatsächlich gewagt habe drei bis vier Stunden nicht zu antworten ohne zu schlafen oder mich vorher mit vernünftigem Argument zu entschuldigen und zu erklären, hatte ich bereits einen großen Streit provoziert, der die Grundlagen der Beziehung in Frage stellte – wieder die Sache mit meinen Prioritäten.

Seine Meinungen haben mich derart beeinflusst und verändert und er hat mein Leben so sehr kontrolliert, dass alles, was mich vorher ausmachte, verblasste. Er hat mir sogar einreden können (zu Beginn von mir noch höflich abgenickt, nachher habe ich es selbst geglaubt), dass es bei unserem ersten Kontakt an dem Abend an dem ich so betrunken war, dass ich nachher davon fast nichts mehr wusste, gefunkt hat, dass es furchtbar romantisch war statt ein Ausnutzen meines Alkoholpegels. Sogar seine Vorwürfe, die er mir oft gemacht hat, weil ich so extrem betrunken war, habe ich mir zu Herzen genommen, wie schrecklich von mir sowas wichtiges und schönes zu vergessen. Ein Alkoholiker (Ja, man sieht das eindeutig im Gesicht, am Bauch – der von Alkohol ganz anders aussieht als von zu gutem Essen – und am Verhalten, wenn man es nicht bewusst vor sich selbst verleugnet), der sogar heimlich und vor der Arbeit trinkt (wie ich nachher erfahren durfte durch Screenshots von Nachrichten an andere während unserer Zeit), macht mir Vorwürfe, dass ich alle paar Wochen mal zu viel trinke. Wenn ich nicht drin gesteckt hätte, könnte ich diese Ironie sicher amüsant finden.

Inzwischen weiß ich nicht mehr, was ich glauben soll. Ob ein einziges Wort wahr war. Niemand, mit dem ich nachher gesprochen habe, glaubt daran, dass er je einen akademischen Abschluss haben wird, teilweise wird von anderen sein Studium und sogar seine gesamte Vergangenheit außerhalb des Landes angezweifelt, die Geschichte über seine Familie ändert sich sowieso bei jedem. Zwar glaube ich, dass er tatsächlich studiert hat (auch schön: sich wöchentlich mit einer Frau, die ihm offen vor mir Sex anbietet, alleine treffen um zu lernen und sich dann nach mehreren Wochen beschweren, dass er in den letzten Wochen nicht einmal lernen konnte…nun ja.), ohne Hilfe von außen wird er sich aber Zeit seines Lebens mit Nebenjobs über Wasser halten in denen der Alkohol und die damit zusammenhängende Lebenseinstellung kein Problem ist. Dem besten Freund hat er sehr oft von mir erzählt und jedes Mal fand der seine Einstellung sehr gut und meine absurd und lächerlich. Dass dieser Freund nie was von mir gehört hat, davon gehe ich seit der Trennung zu 100% aus, ob dieser Freund existiert – ich war die Einzige, die je von ihm gehört hat, die anderen Frauen hörten dafür von jeweils anderen, für ihn sehr wichtigen Menschen, die es bei mir nicht gab – weiß ich nicht und ich weiß nicht mal, ob es ihm bewusst ist, ob er es selbst weiß, wenn dieser Freund tatsächlich nicht existieren sollte. Denn ja, auch das traue ich seiner Psyche problemlos zu.
Mit seiner Vergangenheit ist viel zu erklären, ich kann viel von dem, was er tut, nachvollziehen. Auch durch das, was er mir in Ansätzen erzählt hat, niemand könnte ohne eine komplett zerstörte Psyche dort wieder rauskommen. Manchmal tut er das, was sein Ego – kein bisschen Selbstbewusstsein, nur ein riesiges Ego, den großen Unterschied habe ich erst durch ihn wirklich gelernt – vermutlich als das Schlimmste überhaupt ansehen würde: Er tut mir nur noch leid. Wobei er diese Mitgefühl-Schiene bei anderen Frauen durchaus gefahren ist, mit Mitleid kam er bei mir aber nie an, da war er immer nur der Starke. Selbst die Art an jemanden heranzukommen, wechselt er also anscheinend regelmäßig, je nachdem mit was man bei einer Frau am schnellsten ans Ziel kommt. Auch eine nette Theorie: Vielleicht übt er mit den Frauen nur seine soziale Anpassungsfähigkeit und Überzeugungskraft um im Training zu bleiben, falls ihn seine Vergangenheit irgendwann einholt. Aber alles, was er hinter sich hat, entschuldigt nicht andere Menschen so zu benutzen und belügen, zu kontrollieren und sich selbst und dadurch auch anderen so viel vorzumachen, dass man sie zerstört. Wenn jede Frau (und es sind aktuell definitiv vier im letzten Jahr von denen ich das weiß) nach wenigen Wochen Kontakt psychisch komplett am Boden ist, kann was nicht stimmen. Und wenn mehrere Frauen, die ihm näher als alle anderen Menschen waren, ihn vollkommen unabhängig voneinander (bevor wir uns gegenseitig kannten haben wir das alle für uns selbst entdeckt) in Berichten und Artikeln über Psychopathen zu 100% mit jeder kleinsten Eigenschaft und jedem Satz, den er von sich gab, wiederfinden, könnte man auch darüber mal nachdenken. Ich war danach wochenlang so zerstört und suizidal wie ich es seit zehn Jahren nicht mehr war. Ich war tagelang nicht in der Lage zu essen, mich zu bewegen oder das Haus zu verlassen. Ein kalter Entzug.

Er hat mir viel genommen. Das Schlimmste daran ist, dass andere nun darunter leiden müssen. Ich kann nicht mehr vertrauen. Selbst bei besten Freunden steht vor jedem Satz, den sie von sich geben „wenn das wirklich stimmt, was er sagt, dann“. Das, was er mir eingeimpft hat, schwebt im Hintergrund immer noch als großer böser Schatten… was, wenn meine Freundin mir doch nichts Gutes will, wenn er Recht hatte, wenn alle so böse sind wie in seinem Kopf? Und wer von meinen Freunden ist insgeheim jemand wie er, wer könnte mich zerstören, wenn ich ihn nur zu nah an mich ranlasse? Ich kann mir selbst nicht mehr vertrauen, ich habe gemerkt, dass ich viel zu leicht dazu zu bringen bin alles zu verraten woran ich glaube und Dinge zu tun, die mir widerstreben, die ich wirklich nicht tun möchte und nach denen ich mich dauerhaft damit schlecht fühle es getan zu haben. „Weil das jeder macht“ und er das deshalb ja auch von mir erwarten kann ohne es besonders wertzuschätzen, wenn ich mich tatsächlich dazu überwinde. Ich habe gelernt, dass auch ich, die währenddessen gesehen hat, was es mit mir tut und wie es mich zerstört, es aus einer Sucht nicht alleine raus schafft. Wenn ihm die Streits mit mir nicht zu anstrengend geworden wären und ich danach keine Freunde gehabt hätte, die mich sehr gut auffingen und eine Rückkehr zu ihm verhinderten…ich weiß nicht wie lange es noch gegangen wäre, dass ich ständig zu ihm zurück gekommen wäre, ihn bekniet und angebettelt hätte mich nicht aufzugeben, wieviel ich mich für ihn noch verändert hätte.

Es ist schon deutlich länger her als es gedauert hat, aber ich bin noch lange nicht damit fertig es zu verarbeiten. Ich habe in meinem Leben so viel Mist gemacht und erlebt, aber alles hat mich geprägt und zu dem Menschen gemacht, der ich bin. Viel negatives, viel positives, alles zusammen bin ich und es waren alles wichtige Erfahrungen, die gemacht werden mussten – ich habe darüber im letzten Blogeintrag hier viel geschrieben. Aber diese Monate waren unnötig, sie haben nur zerstört und mir zu viel genommen, ich habe nichts gelernt, was in irgendeiner Weise positiv und wichtig für mich ist.

Wenn ich eine einzige Sache in meinem Leben ungeschehen machen könnte, wäre es ihn kennenzulernen.

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Noch was Positives zum Schluss, weil man das ja immer braucht, besonders nach einem solchen Text… Es geht mir aktuell trotzdem gut. Es gibt Menschen, die für mich da sind und einige, die mich immer noch auffangen, wenn es wieder notwendig ist. Es gibt sogar wieder einen speziellen Menschen, der es definitiv wert ist, dass ich ihn immer weiter kennenlerne und das Vertrauen zu ihm schrecklich langsam Stück für Stück aufbaue. Wenn das bleibt wie jetzt oder weitergeht, wie ich hoffe, dann wird das letzte Drittel des Jahres trotz allem sehr schön. Da Erwartungen nur enttäuscht werden können, lasse ich mich überraschen und bin sehr gespannt, was dabei herauskommt. Noch kann ich ihm von dem, was er mir erzählt, viel zu wenig wirklich glauben und ich weiß nicht, ob sich das je ohne eindeutige Beweise für seine Aussagen ändern wird.

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Nicht-Podcast über Twitter

Ich werde euch nun eine Stunde eurer Zeit stehlen. Wenn ihr das hört. Das solltet ihr. Wir sind nämlich meistens nicht lustig (Ich lüge. Ich find uns lustig. Wenn man die ersten paar Minuten überstanden hat wirds echt gut. Find ich…). Aber wenigstens betrunken. Penispinguin. (http://www.youtube.com/watch?v=W4fEr08-sDI ab 11:20)

Da ich betrunken bin, missbrauche ich diesen Blog. Vielleicht ist das jetzt aber auch toll. Soeben habe ich die Aufnahme von gestern gehört (nv1t – das ist „er“ – war dabei und wir waren beide betrunken) und ich denke in meinem betrunkenen Kopf, dass man dieses Glanzstück der betrunkenen Aufnahmen bei dem man gar nicht merkt, dass wir betrunken sind, der Welt, also euch, nicht vorenthalten kann. Gerade habe ich mitgeschrieben, so dass ihr wisst worum es geht. Erst lesen. Vorher ist lustiger. Nachher weiß man ja wie es wirklich war. Währenddessen ist aber auch ok. Dann weiß man wo man ist. Aber ihr seid wahrscheinlich sowieso zuhause.

Für den Dictvm mach ich jetzt extra Absätze. Die sind zwar doof, aber er ist halt schuld. Er hat gemeckert und ich bin anscheinend Service-Blogger.

Hier also der betrunkene Nicht-Podcast:


http://www.symphonys-galerie.de/Heute.mp3 “ (funktioniert anscheinend manchmal nicht…deshalb nochmal der Link zum Download…Service-Blogger und so)

Und hier der Inhalt mit Absätzen, den man vorher lesen sollte:

Einführung – er trinkt zu langsam Wein – Penispinguin – kein Youporn – College Humor – Sexy Furniture (http://www.youtube.com/watch?v=yIT-qO2TKTo) – Penis – er verschluckt Rs – Thema – Penis – mehrere – sexy Couch – heißer Kuchen – FrauMimimi – OK – bei Threema ist er lustig – betrunken – ich bin einsam – wieder betrunken – keine Favs – Möpse – aber nicht nackt – Nippel – Ex-Follower-Lästereien – Replys – negativ im Kopf – aber eher Herz – Baby – ich bin nicht süß – überhaupt nicht süß – glänzender Lack-BH – hier sollte ein Link sein, aber der steht ja schon oben – sucht halt selbst – staubige Laptops – perverse Kekskrümel – meine Tweets scrollen vorbei – ich – immer noch ich – ab-, auf und überdreht – der 24.Februar – der Stuhl ist eine Transe – ich spreche scrollen komisch aus – er singt – ich kann bei Youtube nicht scrollen – dafuq – imap – omg – mein Wein – Germanpsycho – Meme – *hach*

Transe – glänzende Brüste – 21 vs. 15 – Sofasaufsitzungen – haha – voll lustig – ich bin NICHT egoistisch – Fleischpeitsche – der grinst nicht mehr – Wein – ich rede über mich – er ist ein guter Freund – ich bin immer noch nicht egoistisch – schreckliches Haus (http://www.youtube.com/watch?v=gBIFWyViFSA) – wieder ich – Alkohol – gefährliche Beine – Haps – Insider – wieder ein Tweet – die Dreier – ich knechte meine Follower – wer ist eigentlich dieser Severin – Rage über salziges Pocorn – Tiefpunkt ist voll der krasse Checker – #dailykeks – Brecht – voll betrunken – Angst – Murdererous Houses – 7 ist KEIN Drittel von 16 – 6 ist voll krass das Drittel von 18, Alter! – wir trinken Wein – KATZE!!! – Hausschuhe – wir reden über Twitterer damit sich das jemand anhört – der Dög – Much fascinating! – wir reden wieder über mich – ich mag alle – Herzenstwitterer – ihr Wein ist alle – ich twittere stumm und rede live darüber – Ipanema – so much Döööög – er singt wieder – ich beleidige ihn niemals unterschwellig – 140 zeichen – Äh – äh – ich twittere nochmal schweigend – doof und unlustig

ich bin ein feiernder Smiley für die FrauMimimi – wir werden es nie online stellen – Timelines – zweimal in zwei Timelines – Mentions – oldschoole Nicht-Smartphone-Besitzer – Reallife – was hab ich denn da gemacht??? – was war eigentlich vor Twitter – süßer, böser, verliebter Blackmetal-Ex-Freund – das Mikro ist anscheinend am Laptop – die NASA hört uns zu – *hach* – wir sind kein Podcast – HerrVanBohm und Pummcast – Bohms Fotos – Bohm hat eine seriöse Stimme – seine Fotos sind nicht seriös – diese eine Meike mit den kurzen Haaren – die war nicht lustig – lange Haare sind gut – warum unterbricht er mich denn nicht??? – er soll lustig sein! – er ist aber intelligent – FrauMimimi hat getwittert – ich mag sie – Khaleesi postet nichts – AnjaHase ist Christ – tolles Projekt – doofes Marketing – NEIN! – Firefox-Explorer – es tut weh – wir sind gar nicht mehr lustig – kein neues Video – 9 ist die Mitte von 16 – Pixelschubser – unserer Timelines sind die Ausnahmen – Frau Sintaura hat 8 Teenager – die Khaleesi hat was über Migräne getwittert

oooooh… – FrauMimimi findet man halt geil – FrauMimimi mag meinen Reply nicht – Herr Psycho twittert zu wenig – ich prangere die Portweindame an! – dieses fieses Reallife – die Portweindame twittert nicht – Koks = Keks – ich bin eine Droge – ich sollte mehr koksen – haha – hahahaha – TISCHE! – wir lesen Tweets vor – Wein – wieder der Psycho – Wein – kein Thema – Penis – Pinguinpenisse – kleine dicke Penisse – er kann keinen Wein einschütten – ich gehe NICHT auf Toilette – immer noch nicht – meistens finden mich andere geil – die SushiSu – LartonMoehrer twittert Scheiße – warum folgen dem so wenige? – große Twitterer – Scheiße ist lustig – Große twittern cool – ich KANN SO NICHT TWITTERN! – Kugelblitz hat was mit Sintaura zu tun – ich twittere wieder schweigend – Awwww – ich werde Neufollower abschrecken – Awwww – ich gehe immer noch NICHT auf Toilette

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